Naturheilpraxis - Körper - Seele - Geist

Heilpraktikerin & Entspannungspädagogin & Geistheilerin

Tanja Ratzinger      Heilpraktikerin - Entspannungspädagogin - Geistheilerin

Diagnosestellung

 

Anlitzdiagnose  

Alles was sich im Körper abspielt, spiegelt sich letztlich im Gesicht wider. Somit kann man über die Gesichtsdiagnose nicht nur die momentane psychische Verfassung erkennen; es lassen sich vielmehr auch Rückschlüsse auf den Zustand des Körpers und der Psyche ziehen.

Jedes Gesicht hat ein "eigenes Leben"

Jedes Gesicht unterscheidet sich von einem anderen. Dies beruht einerseits auf Vererbung und andererseits auf die individuellen Erfahrungen, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens macht.

Wie bei den Reflexzonen an den Füssen, gibt es auch im Gesicht Regionen, die den entsprechenden Organen zuzuordnen sind. Nachfolgend einige Beispiele:

  • Die Nasenspitze ist dem Herzen zuzuordnen
  • Die Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen steht mit dem Nervensystem in Verbindung
  • Nase und Wangen zusammen gehören zum Lungen-, Herz- und Kreislaufsystem
  • Die Nasenflügel repräsentieren die Bronchien
  • Die Haare entsprechen den Darmzotten usw.

 

Irisdiagnose  

Bei der Irisdiagnose geben die Augen nicht nur Aufschluss über den Zustand des Körpers, sondern auch über die der Seele sowie über den energetischen Zustand eines Menschen.

Die Methode beruht auf der Vorstellung, dass zwischen allen Körperteilen und Organen eine feste Nervenverbindung zur Regenbogenhaut (Iris) des Auges besteht. Krankheiten oder Störungen der Organe sind daher in verschiedenen Strukturen der Iris (Pigmentflecken, Streifen, Ringe) erkennbar.

Die Irisdiagnose lässt Rückschlüsse auf die vergangene, die derzeitige und die zukünftige Gesundheit zu

Mit Hilfe der Irisdiagnose kann man neben wichtigen Hinweisen zur konstitutionellen oder erblichen Veranlagung auch akute Anzeichen der spezifischen Krankheitsdispositionen erhalten - und zwar lange bevor sich eine Erkrankung manifestiert.

Die Farbe der Iris ist abhängig vom Pigmentgehalt der Membranschichten. Aus der Farbe können Rückschlüsse auf die Konstitution des Menschen gezogen werden.

Es werden drei verschiedene Konstitutionen unterschieden:

  • rein lymphatisch (blaue oder graue Iris)
    krankheitsanfällig im Bereich des Lymphsystems und der Muskeln
  • rein hämatogen (braune Iris)
    Kreislauf- und Bluterkrankungen sind vorherrschend
  • Mischkonstitution (grünlich- braune oder braune Iris)
    Leber- und Magenbeschwerden sind häufig

Innerhalb dieser Konstitutionen unterscheidet man einzelne Typen. Sie geben Hinweise auf Organ- und Systemschwächen im Sinne einer angeborenen Veranlagung zu bestimmten Krankheiten.

 

 

Zungendiagnose   

Etwas liegt uns auf der Zunge, sagt eine alte Redeweise. Tatsächlich können Therapeuten anhand der Beschaffenheit und bestimmter Beläge auf unserer Zunge Krankheiten erkennen.

Bereits in der alten chinesischen (TCM), arabischen, griechischen oder indischen (Ayurveda) Medizin wurde die Betrachtung von Veränderungen der Zunge selbst sowie auf der Zungenoberfläche als diagnostisches Instrument eingesetzt.

Die Zunge kann als Schaufenster des Verdauungstraktes betrachtet werden: Auf ihr bilden sich Zustand, Veränderungen sowie pathologische Gegebenheiten des Verdauungstraktes wider.

Erinnern wir uns: Bereits als Kind war es bei Krankheitsverdacht üblich, zuerst den Eltern und dann möglicherweise dem Hausarzt die Zunge zu zeigen, nicht etwa nur um uns in den Rachen sehen zu können, sondern um bei Veränderungen der Zunge auch auf Krankheiten schließen zu können. Bestes Beispiel ist die so genannte Himbeerzunge, die sich bei Scharlach ganz typisch verfärbt.

Je mehr ein Heilpraktiker das gesamte äußere Erscheinungsbild des Patienten, wozu die Zunge ja auch gehört, in seine erste Diagnostik mit einbezieht, desto schneller kann er Verdachtsmomente formulieren.
 

Die Zunge als Reflexzone der inneren Organe?
Die Zunge ist also sowohl mit dem Hirn als auch mit inneren Organen durch Nerven verknüpft. Deshalb hinterlassen viele Krankheiten ihre Spuren auf der Zunge.

Auf der Zunge können wir anhand dieser Reflextopographie etwas über die Beschaffenheit von Magen, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm, Leber, Gallenblase und Dickdarm herleiten.

Einige Beispiele für Veränderungen auf dem topographischen Reflexsystem der Zunge:

  • Magen: Ein weißgelblicher Belag in der Magenzone kann auf eine Magenschleimhautentzündung hinweisen, während ein Magengeschwür keinen solchen Belag aufweist.
  • Zwölffingerdarm: weißlicher Belag in der Mitte der Zunge weist auf pathologische Prozesse in diesem Bereich des Verdauungstraktes hin
  • Dünn- / Dickdarm: Bei Erkrankungen dieser Regionen finden wir oft weißen Belag im hinteren Drittel, braun belegte Mitte und feuchte und rote Ränder der Zunge.
  • Leber: Lebererkrankungen zeichnen sich besonders durch einen gelblichen Belag aus.
  • Galle: Hier ist besonders auf einen Übergang der Färbung vom gelblichen ins bräunliche zu achten.
  • Bauchspeicheldrüse: Linksseitige Rötung sowie Wundheit an der linken Stelle können Hinweise auf eine Bauchspeicheldrüsenproblematik geben.

 

Pulsdiagnose

Die Art des Pulses wird in drei Tiefen (Hautoberfläche, mittlere und tiefe Ebene) ermittelt. Erfasst werden Frequenz, Volumen, Rhythmus und Form der Pulse. Damit werden  Mangel, Fülle oder verschiedene Disharmonien in den entsprechenden Organen unterschieden.